BETREUUNG DURCH HEIMHILFEN UND
ALTENPFLEGERINNEN
Ältere, betreuungsbedürftige Menschen können daheim in
ihrer vertrauten Umgebung und in ihrem sozialen Umfeld
wohnen bleiben und die enorme Belastung von pflegenden
Angehörigen wird gemindert. Durch das Daheimbleiben und
der Hilfe bei der Alltagsbewältigung können wir den
Menschen ein großes Stück Selbständigkeit und
Lebensqualität bieten, der Isolation vorbeugen,
Heimeinweisungen hinausschieben oder vermeiden, die
betreuenden Angehörigen entlasten und den Betroffenen
einen positiven Blick in die Zukunft ermöglichen.
2004 betreuten insgesamt 54 Heimhilfen und 5
Altenpflegerinnen in
13.796 Betreuungsstunden 67 Klienten/innen.
Die Betreuung ist sehr individuell, das heißt wir gehen so
viel wie möglich auf die Bedürfnisse des Klienten ein:
Besuche erfolgen zur gewünschten Zeit, auch über mehrere
Stunden und – wenn möglich – immer durch dieselbe
Betreuerin.
96 Hausbesuche wurden von unserer diplomierten
Gesundheits- und Krankenschwester absolviert; dies sowohl
am Anfang einer Betreuung zur Feststellung des
Betreuungsumfanges, als auch kostenfrei zur
Qualitätssicherung während unserer Betreuungszeit.
BERATUNG
Es konnten sich 2642 Menschen Tipps, Ratschläge,
Unterstützung und auch Informationsmaterial bei uns holen.
Unsere drei dipl. Gesundheits- und Krankenschwestern
berieten zB über Möglichkeiten der Betreuung,
Pflegebehelfe und Alltagshilfen, Ausbildungsmöglichkeiten,
finanzielle Hilfsangebote, rehabilitative Maßnahmen.
FORTBILDUNG: SCHULUNGEN, KURSE, VORTRÄGE UND KONGRESSE
Qualifikation ist auch in diesem Bereich unverzichtbar.
Wir schulen interessierte Laien, Heimhilfen und Angehörige
von Kranken in den Kursen „Pflege für zu Hause von Profis
lernen“. Wissenswertes wird in lebendiger, anschaulicher
Form in 40 Stunden Theorie (und 40 Stunden Praxis
außerhalb unseres Hauses) von einem multiprofessionellen
Referententeam vermittelt.
2004 fanden 9 Kurse mit insgesamt 105 Teilnehmer/innen in
Landeck/Gries, Arzl i. Pitztal, Elbigenalp, Telfs,
Innsbruck, Kirchbichl, St. Johann i. T. und Lienz statt.
Die Vortragsreihe „Senioren mit Vorsprung“, in der Ärzte
als Referenten das Publikum über bedeutsame Krankheiten im
Alter verständlich und ausführlich informieren und Fragen
beantworten, fand insgesamt 6 mal mit 169 Teilnehmern
statt.
Die Themen der Vorträge waren:
Rheumatische Erkrankungen, Erkrankungen des
Verdauungstraktes, Ernährung im Alter, Schlafstörungen,
Schmerztherapie im Alter, häufige Infektionskrankheiten
und wichtige Impfungen.