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Vortragsprogramm zur Osteoporose auf der SenAktiv
(pdf zum Download, 96 kb)
Osteoporose-Diagnosstraße auf der SenAktiv
2011 (pdf zum Download, 146 kb)
Mit einer Osteoporose-Straße und Osteoporose-Vorträgen bei der diesjährigen SenAktiv setzt der Sozial-Medizinische Verein Tirol einen präventiven Schwerpunkt zur Risikominimierung bei (altersbedingtem) Knochenabbau.
In Österreich sind etwa 700.000 Menschen von Osteoporose betroffen. Das heißt, sie leiden unter einer Erkrankung des Knochens, die zu einer Verringerung der Knochenmasse und einer Zerstörung der Knochenstruktur führt. Das Risiko Knochenbrüche zu erleiden, steigt massiv. Osteoporotische Frakturen können an jedem Knochen auftreten, betreffen jedoch bevorzugt Wirbelkörper, Hüfte und Unterarm.
Mit zunehmendem Lebensalter steigt das Risiko an Osteoporose zu erkranken. Frauen sind früher und häufiger betroffen, aber auch bei Männern werden im Alter die Knochen brüchiger.
Der vermehrte Verlust an Knochenmasse verläuft anfangs schmerzfrei und wird deshalb oft nicht bemerkt. Um das Risiko an Osteoporose zu erkranken möglichst gering zu halten, ist es wichtig, die Risikofaktoren zu kennen und möglichst früh mit Präventivmaßnahmen zu beginnen.
Nicht beeinflussbare Risiken sind erbliche Belastungen und das zunehmende Alter. Darüber hinaus gibt es eine Reihe an Erkrankungen (wie z.B. Schilddrüsenüber¬funktion, verschiedene Magen-Darmerkrankungen, etc.) sowie Medikamente (z.B. Cortison), die das persönliche Risiko an Osteoporose zu erkranken erhöhen. Medikamentöse Therapien können in diesen Fällen erfolgreich angewandt werden.
Eigenverantwortlich gibt es jedoch auch eine Vielzahl an Möglichkeiten um einer Osteoporoseerkrankung vorzubeugen bzw. die Risiken dafür zu minimieren. Knochengesunde Ernährung mit einer ausreichenden Zufuhr von Kalzium und Vitamin D zählt zum Beispiel dazu. Auch ausreichende Bewegung, wenn möglich im Freien, fördert den Knochenaufbau und hilft, die Muskelkraft und Knochendichte zu verbessern bzw. zu erhalten.
Stürze sind bei älteren Menschen häufig und nehmen mit dem Alter überdurchschnittlich zu. Unterarmfrakturen und die besonders gefürchteten Schenkelhalsfrakturen sind typische Sturzfolgen. Sturzprophylaxe, als Bestandteil der Osteoporosetherapie hilft, Gefahrenquellen zu erkennen und möglichst zu beseitigen.
Wirbelkörpereinbrüche können ebenfalls in Folge eines Sturzes, aber auch ohne akute Krafteinwirkung entstehen. Verminderte Knochenfestigkeit führt dazu, dass Wirbelkörper den täglichen Belastungen nicht mehr standhalten und über Monate und Jahre hinweg zusammensinken. Typische Symptome sind Abnahme der Körpergröße und Rundrücken, zunehmende Vorwölbung des Bauches ohne Gewichtszunahme, chronische Rückenschmerzen durch Fehlhaltung, Muskelverspannungen und vieles mehr.
Wird Osteoporose frühzeitig erkannt und optimal therapiert, lassen sich viele schwere Folgeschäden vermeiden.
Das Angebot der Osteoporose-Aufklärung und –Information auf der SenAktiv bildet den Auftakt für weiterführende Aktivitäten des Sozial-Medizinischen Vereins Tirol zum Themenschwerpunkt „Osteoporose“.
Weiters stehen im Rahmen der SenAktiv neueste medizinische Erkenntnisse über Osteoporose in einem begleitend stattfindenden Ärztekongress auf der Tagesordnung. Die Fachveranstaltung ist ausschließlich akkreditieren Ärztinnen und Ärzten vorbehalten.
In memoriam Sr. Pichler:
Der Osteoporose-Tag ist dem Andenken an Sr. Maria Pichler gewidmet. Der Sozial-Medizinische Verein Tirol führt den Auftrag „gesundheitsfördernde Ideen zum Wohle der Menschen umzusetzen“ im Sinne seiner Vereinsgründerin weiter.
Neues Online-Forum „OsteoLink“
Weitere unabhängige und qualitätsgesicherte Informationen zum Thema Osteoporose unter www.aktiongesundeknochen.at, mit dem weltweit einzigen Online-Forum zum Thema Osteoporose.
Bildmaterial für die Berichterstattung wird gerne zum honorarfreien Abdruck zur Verfügung gestellt.
Anforderung unter info@smv-tirol.org oder an pr@brigitta-hochfilzer.at.
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