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Werden Stimmungsschwankungen tatsächlich durch Jahreszeiten beeinflusst? Was hat es mit der sogenannten Frühjahrsdepression auf sich? Und wodurch unterscheidet sie sich von der Winter- oder Herbstdepression? Welche Faktoren spielen eine besonders große Rolle und welche Personen sind besonders anfällig dafür? Und nicht zuletzt: Was kann man dagegen tun?
Im Rahmen der monatlichen Vortragsserie des Sozialmedizinischen Vereins Tirol „Senioren mit Vorsprung“ informiert Univ.-Prof. Dr. Ilsemarie Kurzthaler über das Thema Depressionen, ihre Entstehung und wie man als Betroffener oder Angehöriger am besten damit umgeht.
„Die saisonale depressive Störung (SAD – Seasonal Affective Disorder) - eine Sonderform der Depression - betrifft nahezu jeden fünften Österreicher“, erklärt Prof. Kurzthaler. Frauen sind häufiger betroffen als Männer. „Die Auslöser für die depressive Episode sind hauptsächlich Lichtmangel bei depressiver Disposition. Durch den Lichtmangel wird im Gehirn weniger Serotonin ausgeschüttet. Der Klassiker, die Winterdepression tritt meist im Oktober oder November auf. Zieht sich der Winter sehr lange hin, kann eine sogenannte Frühjahrsdepression entstehen“, informiert die Expertin von der Psychiatrischen Abteilung der Universitätsklinik Innsbruck weiter. „Der Unterschied zwischen depressiver Verstimmung und Depression ist nur in Häufigkeit und Dauer der Symptomatik zu finden.“
Vortrag „Frühjahrsdepression – was kann man dagegen tun?“ mit Univ.-Prof. Dr. Ilsemarie Kurzthaler, am 5. März 2009, um 17.00 Uhr, beim Sozial-Medizinischen Verein Tirol, Südtiroler Platz 4/8.Stock (Lift), Innsbruck. Die Teilnahmegebühr beträgt 1 Euro.
Für weitere Informationen steht
Geschäftsführerin Dr. Katharina Geißler unter Tel. 0512/57 46 05 oder per E-mail
an info@smv-tirol.org gerne zur
Verfügung. |