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„Der wertschätzende Umgang mit
desorientierten Menschen“ steht im Juni am Programm der monatlichen
Vortragsreihe des Sozial-Medizinischen Vereins Tirol.
Mag. Notburga Gruber,
Validationslehrerin im Bildungszentrum für soziale Berufe der Caritas Innsbruck,
informiert über die umfangreichen Problemstellungen denen pflegende Angehörige
im Umgang mit verwirrten Personen gegenüber stehen.
Besonders in der Anfangsphase der
Erkrankung sind pflegende Angehörige extrem belastet. Die Erkrankung beginnt in
der Regel mit Gedächtnislücken, für die sich die Betroffenen schämen. Später
werden die betreuenden Personen zu Unrecht beschuldigt, wird ihnen Verschiedenes
zu Unrecht unterstellt. „Das aggressive Verhalten richtet sich besonders gegen
jene Personen, die sich 24 Stunden am Tag der Betreuung und Pflege widmen“, weiß
Notburga Gruber und warnt: „Angehörige sind besonders häufig von Burn-out
bedroht“.
Wichtig sei,
Beschuldigungen nicht persönlich zu nehmen und das Verhalten der betroffenen
Angehörigen ausschließlich der Krankheit zuzuschreiben und nicht der Beziehung
zueinander.
„Hilfe finden pflegende Angehörige in
Selbsthilfegruppen und durch ambulante Einrichtungen, die stundenweise
Entlastung anbieten“, rät Gruber sich selbst eine Auszeit zu nehmen.
Diese und viele weitere
wichtige Informationen zum Thema „Wertschätzender Umgang mit desorientierten
Menschen“ mit Mag. Notburga Gruber am 26. Juni 2008, um 17.00 Uhr, Vortrag im
Sozial-Medizinischen Verein Tirol, Südtiroler Platz 4/8. Stock (Lift),
Innsbruck. Die Teilnahmegebühr beträgt 1 Euro.
Für weitere Informationen steht
Geschäftsführerin Dr. Katharina Geißler unter Tel. 0512/57 46 05 oder per E-mail
an info@smv-tirol.org gerne zur
Verfügung. |